Wasserdichte Sexspielzeuge – was bedeutet der Wasserschutz bei Sextoys?

 

Wasser und Sexspielzeug sind längst kein Widerspruch mehr. Viele moderne Vibratoren, Auflegevibratoren und andere elektrische Sextoys sind so konstruiert, dass ihnen Feuchtigkeit nichts ausmacht. Das ist nicht nur praktisch für erotische Spiele unter der Dusche oder in der Badewanne. Ein guter Wasserschutz erleichtert auch die Reinigung und Pflege des Spielzeugs.

Doch wasserdicht, spritzwassergeschützt und wasserabweisend bedeuten nicht dasselbe. Hinzu kommen Angaben wie IPX6 oder IPX7, mit denen Hersteller den Schutz ihrer Produkte genauer kennzeichnen. Wer sein Sextoy unter fließendem Wasser reinigen oder mit in die Badewanne nehmen möchte, sollte deshalb genauer hinschauen.

Welche Vorteile haben wasserdichte Sexspielzeuge?

Der offensichtlichste Vorteil liegt auf der Hand: Ein wasserdichtes Sextoy eröffnet zusätzliche Möglichkeiten. Vibratoren und andere Toys können – sofern der Hersteller dies ausdrücklich vorsieht – auch unter der Dusche oder in der Badewanne zum Einsatz kommen. Wasser kann dabei eine reizvolle Abwechslung sein und das Liebesspiel um neue Eindrücke erweitern.

Mindestens ebenso praktisch ist der Wasserschutz bei der Reinigung. Ein entsprechend geschütztes Spielzeug lässt sich wesentlich unkomplizierter unter fließendem Wasser säubern. Gerade bei Toys mit Rillen, Strukturen oder schwer erreichbaren Stellen ist das von Vorteil. Dennoch sollte immer die Pflege- und Reinigungsanleitung des jeweiligen Herstellers beachtet werden.

Wasserdicht bedeutet nicht nur mehr Freiheit beim Spielen – ein guter Wasserschutz kann auch die regelmäßige Reinigung eines Sextoys deutlich erleichtern.

Wasserabweisend, spritzwassergeschützt oder wasserdicht?

Die verschiedenen Bezeichnungen werden im Alltag gerne miteinander vermischt. Für den Umgang mit einem elektrischen Sexspielzeug macht es jedoch einen erheblichen Unterschied, wie gut das Gehäuse tatsächlich gegen eindringendes Wasser geschützt ist.

Wasserabweisende Sextoys vertragen in der Regel eine gewisse Feuchtigkeit, sollten aber weder unter fließendes Wasser gehalten noch eingetaucht werden. Für die Reinigung empfiehlt sich hier beispielsweise ein feuchtes Tuch beziehungsweise die vom Hersteller angegebene Reinigungsmethode.

Spritzwassergeschützte Sexspielzeuge sind besser gegen Wasserspritzer geschützt. Das bedeutet jedoch noch nicht, dass das komplette Toy bedenkenlos unter Wasser getaucht werden darf.

Wasserdichte Sextoys bieten den umfangreichsten Schutz dieser drei Kategorien. Entscheidend bleibt allerdings die konkrete Herstellerangabe. Besonders bei elektrischen Spielzeugen sollte man sich nicht allein auf eine allgemeine Bezeichnung verlassen, wenn Angaben zur zulässigen Verwendung im Wasser vorhanden sind.

Was bedeuten IPX6 und IPX7 bei Sextoys?

Bei vielen elektrischen Sexspielzeugen findet sich eine sogenannte IP-Schutzart. Das „X“ bedeutet dabei, dass an dieser Stelle keine Angabe zum Schutz gegen Fremdkörper gemacht wird. Die nachfolgende Zahl beschreibt den geprüften Schutz gegen Wasser.

IPX6 steht für Schutz gegen starkes Strahlwasser. Ein entsprechend gekennzeichnetes Gehäuse ist damit sehr gut gegen auftreffendes Wasser geschützt. IPX6 ist jedoch keine Kennzeichnung für das Untertauchen des Gerätes.

IPX7 bezeichnet dagegen den Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen unter den hierfür festgelegten Prüfbedingungen. Deshalb findet man IPX7 häufig bei Sextoys, die als wasserdicht angeboten werden.

Interessant ist dabei eine Besonderheit: IPX7 ist nicht einfach die „bessere Version“ von IPX6. Die Schutzarten beziehen sich auf unterschiedliche Belastungen durch Wasser. IPX6 prüft starkes Strahlwasser, während IPX7 das zeitweilige Untertauchen betrifft. Für den praktischen Gebrauch eines Sextoys ist daher letztlich entscheidend, was der Hersteller für das konkrete Produkt freigibt.

Wasserdichte Toys lassen sich leichter reinigen.

Bei einem wasserdichten Sexspielzeug kann die Reinigung besonders unkompliziert sein. Je nach Herstellerangabe lässt sich das Toy unter warmem fließendem Wasser abspülen und mit einem geeigneten Sextoyreiniger säubern. Anschließend sollte es vollständig trocknen, bevor es verstaut oder erneut geladen wird.

Bei lediglich wasserabweisenden oder spritzwassergeschützten Geräten ist mehr Vorsicht erforderlich. Insbesondere Ladebuchsen, Bedienelemente, Öffnungen und Übergänge können empfindlich gegenüber Feuchtigkeit sein. Welche Reinigungsmethode geeignet ist, richtet sich deshalb immer nach dem jeweiligen Produkt und seinem Material.

Auch ein wasserdichtes Sextoy wird durch den Einsatz in der Badewanne nicht automatisch sauber. Eine gründliche Reinigung nach dem Gebrauch bleibt wichtig.

Kann jedes wasserdichte Sextoy mit in die Badewanne?

Nicht zwangsläufig. Die Bezeichnung „wasserdicht“ sollte immer zusammen mit den Herstellerhinweisen betrachtet werden. Gibt der Hersteller ein Toy ausdrücklich für die Verwendung unter Wasser frei, steht dem Vergnügen in Dusche oder Badewanne grundsätzlich nichts im Weg. Bei unklaren Angaben sollte das Spielzeug dagegen nicht einfach untergetaucht werden.

Bei wiederaufladbaren Sextoys sollte außerdem darauf geachtet werden, dass vorgesehene Abdeckungen und Verschlüsse korrekt geschlossen sind. Während des Ladens gehört ein elektrisches Toy selbstverständlich nicht ins Wasser.

Wasserdichte Sextoys für Dusche und Badewanne entdecken.

Wer sein Liebesspiel gerne ins Badezimmer verlegt oder bei der Reinigung möglichst wenig Aufwand haben möchte, findet inzwischen eine große Auswahl entsprechend geschützter Sexspielzeuge. Vom wasserdichten Vibrator bis zum Toy für gemeinsame Spiele gibt es zahlreiche Varianten für unterschiedliche Vorlieben.

In unserem Onlineshop finden Sie eine Auswahl wasserdichter Sexspielzeuge, die Lust auf abwechslungsreiche Spiele mit dem Element Wasser machen.